Google könnte die untere Adressleiste im Chrome-Webbrowser zurückbringen. Die Änderungen an Chromium Gerrit deuten darauf hin, dass Google möglicherweise eine Funktion wieder einführt, die es vor vier Jahren abrupt zurückgezogen hat.
Die untere Adressleiste feiert ein Comeback in der Chrome-App
Google aktualisiert seinen Chrome-Browser regelmäßig. Allerdings ist der Suchgigant dafür bekannt, Funktionen zurückzuziehen, selbst wenn die Nutzer sie nützlich finden. Die untere Adressleiste erlitt ein ähnliches Schicksal.
Google hat kurzerhand die untere Adress- und Suchleiste aus der Chrome-App für iOS und Android entfernt. Vielleicht hat Google seinen Fehler erkannt und die Funktion letztes Jahr wieder eingeführt, allerdings auf iOS beschränkt.
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. pic.twitter.com/UMrja1PzDe— Leopeva64 (@Leopeva64) 5. September 2024
Laut dem Tweet verfügt die Chromium Gerrits-Version des Browsers über ein Flag für die untere Symbolleiste. Wenn dieses Flag aktiviert ist, können Benutzer die Position der Adressleiste ändern. Laut Android-Polizeiplant Google, auf Smartphones und Tablets die Möglichkeit anzubieten, die Adressleiste nach unten zu verschieben.
Wann können Benutzer von Android-Geräten die Position der Suchleiste ändern?
Derzeit können Benutzer von Android-Geräten im Google Chrome-Browser nur oben auf dem Bildschirm auf die Such- und Adressleiste zugreifen. Es gibt keine Möglichkeit, den Standort zu ändern.
Das Vorhandensein des entsprechenden Flags in Chromium Gerrit gibt jedoch den geschätzten Zeitrahmen an, in dem Android-Benutzer die Möglichkeit erhalten, die Position der Adressleiste zu ändern.
Moderne Smartphones sind recht groß. Um die oben angebrachte Adressleiste zu erreichen, braucht man zwei Hände. Eine unten angebrachte Adressleiste ist praktisch für die einhändige Bedienung und Erreichbarkeit. Samsung bietet diese Funktion bereits in der Samsung Internet App an.
Die Änderungen an Chromium Gerrit wirken sich normalerweise zuerst auf den Canary-Build aus. Mit anderen Worten: Google könnte die Funktion in einer kommenden Chrome Canary-Version einführen. Wenn das Unternehmen seine Meinung nicht plötzlich ändert, könnten Android-Benutzer die untere Adressleiste noch vor Jahresende erhalten.