Google Fotos bereitet sich vor der Einführung des Samsung Galaxy XR auf Android XR vor

Oscar

Google und Samsung bereiten sich darauf vor, offiziell in den Ring zu steigen und Apples Vision Pro herauszufordern. Samsung hat bestätigt, dass es sein Project Moohan-Headset am 21. Oktober auf den Markt bringt und es damit zum ersten offiziellen Android XR-Gerät machen wird. Auch Google hat sich darauf vorbereitet, denn es sieht so aus, als würden sich Apps wie Google Fotos auf die Unterstützung von Android XR vorbereiten.

Google Fotos bereitet sich auf Android XR vor

Laut einem Bericht der Android Authority bereitet sich Google darauf vor, Google Fotos mit Android XR-Unterstützung zu aktualisieren. Wie Sie in den Screenshots sehen können, gibt es zwischen den Registerkarten „Fotos“ und „Sammlungen“ eine neue Registerkarte „Räumlich“. Wenn Benutzer dann auf Fotos tippen, erscheint eine Popup-Meldung mit der Aufforderung: „Erleben Sie Ihre Medien in immersivem XR.“ Es gibt auch eine weitere Schaltfläche, die in Fotos angezeigt wird und auf die Benutzer tippen können, um „immersiv zu werden“.

Leider sagt Android Authority, dass die App abstürzt, wenn versucht wird, auf die Schaltfläche zu tippen. Daher ist derzeit unklar, wie dies tatsächlich funktioniert. Dennoch sollten wir uns über dieses bevorstehende Update nicht allzu sehr wundern.

Erst letzte Woche wurden im Google Play Store Einträge für Apps für Project Moohan, auch bekannt als Galaxy XR, angezeigt. Es ist jedoch noch unklar, ob diese Apps wirklich nützlich sind und in unsere täglichen Routinen integriert werden könnten.

Ein harter Kampf

Wir spüren den Reiz eines immersiven Headsets wie dem Vision Pro und dem Galaxy XR. Dies wird mit anderen Wearables wie der Ray-Ban-Serie von Meta verglichen. Allerdings wird es ein harter Kampf. Den offiziellen Preis des Galaxy XR kennen wir noch nicht. Aber wenn Samsung den Preis etwa im gleichen Bereich wie den Vision Pro ansetzen würde, würde das eine Menge potenzieller Kunden von dem Sprung abschrecken.

Auch wenn es ein noch intensiveres Erlebnis bietet, möchte das vielleicht nicht jeder. Einer der Reize der Meta Ray-Bans ist ihre Vielseitigkeit. Letzten Endes handelt es sich immer noch um eine Brille/Sonnenbrille, die man ganz normal tragen kann. Außerdem sind sie leichter und praktischer für unterwegs.

Google und Samsung müssen einen Weg finden, die Nutzer davon zu überzeugen, dass sie dies benötigen. Alternativ besteht die Möglichkeit, dass Google einfach den Grundstein für die Zukunft seiner Android-XR-Plattform legt. Das Unternehmen hat bereits Anfang des Jahres auf der I/O eine Smart-Brille vorgestellt, vielleicht ist das also das eigentliche Ziel.