Hacker greifen auf KI-Deepfakes zurück, da das FBI neue Entführungsbetrügereien meldet

Oscar

Das FBI hat eine neue Warnung vor wachsenden Bedrohungen herausgegeben, bei denen Hacker KI (künstliche Intelligenz) nutzen, um überzeugende Deepfake-Videos für Entführungsbetrug zu erstellen. Sie verwenden KI-generierte Clips, um einen Lebensbeweis zu erbringen, und drängen dann das Opfer, Lösegeld zu zahlen. Die Kriminellen sammeln angeblich Online-Bilder und -Videos, um Familien gezielt anzugreifen.

Das FBI warnt davor, dass Hacker KI für Entführungsbetrug nutzen

Laut der neuen Empfehlung des FBI nutzen Kriminelle online verfügbare Bilder und Videos, um Familien ins Visier zu nehmen. Sie speisen sie in generative Tools ein und verlangen dann schnelle Zahlungen, bevor die Opfer Zeit haben, zu analysieren, ob das Material echt ist. Hacker setzen auf ausgefeilte KI-Systeme, um Erpressungstaktiken auszuweiten.

Die Kriminellen identifizieren zunächst ein Opfer und durchsuchen dann Social-Media-Konten und andere digitale Plattformen nach Fotos und Videos. Sobald sie genügend Informationen gesammelt haben, verarbeiten sie diese mithilfe generativer KI-Tools, um Geiselnahmeszenarien zu simulieren. Die gefälschten Medien werden dann als angeblicher Beweis dafür verschickt, dass ein Familienmitglied entführt wurde.

Das FBI sagt, dass es immer schwieriger wird zu überprüfen, ob das Video echt ist oder nicht, da KI-Tools in beispiellosem Tempo Fortschritte machen. Die Kriminellen nutzen auch zeitgesteuerte Nachrichtenfunktionen, sodass die Zielpersonen nur begrenzte Möglichkeiten haben, den Inhalt zu prüfen.

Die Behörde gibt Tipps, wie sich die Betrugsmasche erkennen lässt

Die Authentizität hat hinzugefügt, dass Unstimmigkeiten wie verzerrte Körperproportionen oder fehlende Erkennungszeichen Manipulationen verraten können. Sie haben Benutzern davon abgeraten, Zahlungen an beliebige Personen zu senden. Sie empfehlen verschiedene Vorsichtsmaßnahmen, um die Anfälligkeit für diese KI-gesteuerten Entführungsbetrügereien zu verringern.

Die Bürger werden aufgefordert, die persönlichen Daten, die sie online weitergeben, insbesondere auf Reisen, einzuschränken und selektiv zu entscheiden, wer Familienfotos oder -videos ansehen darf. Das FBI hat Benutzer außerdem aufgefordert, eine direkte Verbindung zum vermeintlichen Opfer herzustellen, bevor sie den Lösegeldanweisungen nachkommen.