Das Matter 1.5-Update markiert einen bedeutenden Moment für das Smart-Home-Ökosystem, da es endlich die Unterstützung für Kameras einführt. Das Update verbessert die Interkonnektivität weiter, indem es Geräten verschiedener Marken ermöglicht, reibungsloser zusammenzuarbeiten. Der Schwerpunkt des Updates liegt auf verbesserten Funktionen, erhöhter Kompatibilität und einem besseren Benutzererlebnis.
Das Matter 1.5-Update bringt neue Funktionen für Smart-Home-Kameras
Das Update bringt die mit Spannung erwartete Ergänzung in Form von Kameraunterstützung. Benutzer haben diese Funktion seit der Einführung des Standards erwartet, aber nun ist sie endlich da. Es integriert WebRTC für Live-Video- und Audioanrufe und erleichtert so Haushalten die Anzeige und Verwaltung von Kamera-Feeds in ihren bevorzugten Smart-Home-Apps. Unterstützung für bidirektionale Kommunikation, lokalen und Fernzugriff sowie Multi-Stream-Funktionen wurden ebenfalls hinzugefügt.
Das Update erweitert die Möglichkeiten von Smart-Home-Kameras über einfaches Streaming hinaus. Hersteller können den Standard jetzt nutzen, um Produkte zu entwickeln, die Schwenk-, Neige- und Zoomfunktionen unterstützen sowie Erkennungs- und Privatsphärenzonen für eine präzisere Überwachung definieren. Zu den ersten Anwendern des neuen Modells gehört die Xthings Ulticam V2, eine 4K-Kamera, die im Dezember in den Handel kommt.
Es erhöht die Kompatibilität im gesamten Matter-Ökosystem
Abgesehen von den kameraorientierten Funktionen führt das neue Update mehrere neue Funktionen und Optimierungen ein, die darauf abzielen, das Geräteverhalten im gesamten Ökosystem zu optimieren. Die Unterstützung von Bodensensoren wurde hinzugefügt. Dies würde Gärtnern ein intelligentes Bewässerungssystem ermöglichen, das die Bewässerung basierend auf dem Feuchtigkeitsgehalt automatisiert.
Auch die Energiemanagementfunktionen wurden verfeinert. Unterstützte Geräte können jetzt auf Echtzeitinformationen zu Preisen und CO2-Auswirkungen zugreifen. Dies würde den Benutzern einen klaren Einblick geben, wann Geräte eingeschaltet werden sollen oder nicht. Matter fügt hinzu, dass diese Funktion verbessert wurde, um sowohl Kosteneinsparungs- als auch Nachhaltigkeitsziele zu unterstützen. Mit dem Update möchte Matter ein konsistentes Framework bieten, das den tatsächlichen Smart-Home-Anforderungen entspricht.