Millionen von Nutzern von massivem Pinterest-Datenleck betroffen

Oscar

Pinterest ist möglicherweise Opfer eines schwerwiegenden Datenlecks geworden, von dem Millionen von Nutzern betroffen sind. Während das Unternehmen jeglichen Einbruch in sein System bestreitet, hat ein Hacker eine Datenbank geleakt, die angeblich 60 Millionen Zeilen mit Pinterest-Benutzerdaten enthält. Sie haben einen Teil der Datenbank in einem beliebten Leak-Forum öffentlich gemacht. Sie enthält sechs Millionen Datensätze, darunter E-Mail-Adressen und IP-Adressen. Das Leck betraf vor allem Pinterest-Benutzer in den USA und Frankreich.

Angeblicher Pinterest-Datenverstoß betrifft vor allem die USA und Frankreich

Cyber ​​Press hat kürzlich entdeckt, dass ein Hacker namens „Tchao1337“ eine Datenbank mit sechs Millionen Datensätzen von Pinterest-Benutzerdaten geleakt hat. Es heißt, es handele sich um eine Teildatenbank aus einem Datenleck aus dem Jahr 2024 mit 60 Millionen Datenzeilen. Der Hacker ist sich über die Quelle des Lecks nicht sicher, daher ist nicht klar, wer die Daten aus dem Pinterest-System extrahiert hat. Der genaue Zeitplan des Datenlecks fehlt ebenfalls, ebenso wie das gesamte Ausmaß der offengelegten Informationen.

Cyber ​​Press bestätigte jedoch, dass die öffentliche Datenbank E-Mail-Adressen, Benutzernamen, Benutzer-IDs und IP-Adressen enthielt. Daher stellt sie eine erhebliche Sicherheitsbedrohung für betroffene Pinterest-Benutzer dar. Die durchgesickerten Informationen können von Hackern und Bedrohungsakteuren für Phishing-Angriffe und Identitätsdiebstahl missbraucht werden. Es besteht auch das Risiko eines unbefugten Zugriffs auf Online-Konten. Wenn Sie ein Pinterest-Konto haben, sollten Sie wachsam bleiben und Ihre Passwörter ändern.

Pinterest-Datenleck durch Hackerangriff

Allerdings hat Pinterest den Verstoß rundheraus bestritten. „Wir haben diese Behauptung untersucht. Unsere Untersuchung hat keine Hinweise auf eine Gefährdung unseres Systems oder unserer Benutzerdaten ergeben“, sagte ein Unternehmenssprecher. Internet-Sicherheit Nachrichten. Inzwischen hat der VPN-Anbieter Surfshark eine Untersuchung eingeleitet und festgestellt, dass die durchgesickerte Datenbank tatsächlich Informationen über Pinterest-Benutzer enthält. Es heißt, dass 6,8 Millionen IP-Adressen durchgesickert sind.

Davon gehören 1,91 Millionen IP-Adressen und ebenso viele E-Mail-Adressen US-Nutzern. Mit fast 28 % aller offengelegten Datenpunkte waren die USA nach Frankreich die am zweithäufigsten betroffene Region. Durch das Leck wurden die persönlichen Daten von 1,97 Millionen französischen Pinterest-Nutzern offengelegt. Indien, China und Großbritannien sind mit über 216.000 Nutzern die drei am stärksten betroffenen Regionen. In Brasilien, Mikronesien, Deutschland und Japan waren über 100.000 Nutzer betroffen.

Im Jahr 2024 wurden die E-Mails von über 200 Millionen US-Nutzern geleakt

Laut Surfshark steigt die Gesamtzahl der in den USA in diesem Jahr durchgesickerten E-Mail-Adressen durch dieses Leck auf über 207 Millionen. Das Cybersecurity-Forschungszentrum des Unternehmens berichtet, dass in den USA seit 2004 fast vier Milliarden E-Mails durchgesickert sind. Sie sollten Ihre Passwörter in regelmäßigen Abständen ändern und das Klicken auf verdächtige Links vermeiden. Die Aktivierung der 2FA (Zwei-Faktor-Authentifizierung) hilft, Ihr Konto im Falle eines Datenlecks zu schützen.