Ist KI derzeit das große Ding oder handelt es sich derzeit um eine Blase? Das hängt davon ab, wen Sie fragen. Es lässt sich jedoch nicht leugnen, dass die Unternehmen grundsätzlich Geld hineinwerfen. Viele führende Technologieunternehmen haben im Namen der KI Milliarden von Dollar in die Technologie investiert, Rechenzentren gebaut, die Halbleitertechnologie vorangetrieben und vieles mehr. Daher ist es nicht wirklich überraschend, dass Samsung ebenso bereit ist, mehr Geld auszugeben, um seine Chipproduktion zu beschleunigen, um mit der Nachfrage Schritt zu halten.
Samsung gibt Geld aus, um die Chipproduktion hochzufahren
Samsung setzt bei seinem Werk Pyeongtaek in Südkorea aufs Ganze und investiert 3 Milliarden US-Dollar in Phase 4 des P4-Standorts. Das ist eine Steigerung von 50 % gegenüber dem ursprünglichen Budget. Das Unternehmen unterbrach den Bau im Jahr 2022, als der Halbleitermarkt einbrach, doch der KI-Boom ließ diese Pläne wieder aufleben.
Phase 4 konzentriert sich auf Speicher mit hoher Bandbreite (HBM4) der sechsten Generation und 1c-DRAM mit 10-Nanometer-Prozesstechnologie. Nach der Fertigstellung im April 2027 werden monatlich 80.000 12-Zoll-Wafer produziert, was zur Gesamtkapazität von P4 von 200.000 Wafern beiträgt. Samsung plant außerdem eine P5-Anlage, um noch weiter zu expandieren.
Die Investition adressiert die steigende Nachfrage von Nvidia, AMD, Broadcom und OpenAI. Allein OpenAI benötigt monatlich rund 900.000 Hochleistungs-DRAM-Wafer für seine KI-Rechenzentren. Samsung geht davon aus, dass die KI-Nachfrage nicht so schnell nachlässt.
TSMC bis zum Äußersten schlagen
Der südkoreanische Technologieriese ist bei mobilen Chipsätzen hinter TSMC zurückgefallen. Samsung hat erst kürzlich viel Geld für die 2-nm-Chipproduktion ausgegeben. Allerdings bieten KI-Chips Samsung eine Chance, Marktanteile zurückzugewinnen. Durch die Konzentration auf KI-bezogene Speicherchips wie HBM4 und fortschrittliches DRAM positioniert sich Samsung als TSMC für KI-Infrastruktur.
Wenn es um Halbleitertechnologie geht, ist TSMC derzeit führend bei Logikchips, aber Samsungs Stärke liegt im Speicher. Dies trägt dazu bei, KI-Beschleuniger und Rechenzentren mit Strom zu versorgen. Der KI-Boom hat zu Lieferengpässen und Preiserhöhungen geführt, von denen letztendlich Samsung profitiert.
Große Kunden wie Tesla und OpenAI vertrauen bei KI-Chips bereits auf Samsung. Durch die Beschleunigung der Chipproduktion mit Milliardeninvestitionen bereitet sich Samsung darauf vor, Konkurrenten wie SK Hynix und TSMC im Halbleiterwettlauf auszustechen.