In einem kürzlichen Interview mit „Face the Nation“ von CBS schlug Trumps Berater US-Repräsentant Mike Waltz vor, dass die Regierung eine härtere Haltung gegenüber Cyber-Angreifern einnehmen müsse. Anstatt in der Verteidigung zu spielen, sagte Waltz, dass es vielleicht an der Zeit sei, in die Offensive zu gehen.
Eine härtere Haltung einnehmen
Waltz‘ Äußerungen scheinen im Anschluss an einen jüngsten staatlich geförderten Cyberangriff einer Gruppe aus China zu erfolgen, die sich Salt Typhoon nennt. Die Gruppe soll die Telekommunikationsinfrastruktur der USA im Visier gehabt haben. Dazu gehörten große US-Telekommunikationsunternehmen wie AT&T und Verizon.
Dadurch konnten sich die Hacker Zugang zu sensiblen Informationen verschaffen und Verkehrsdaten sowohl von einzelnen Benutzern als auch von Unternehmen sammeln.
Auch wenn der Angriff von Salt Typhoon nicht der erste ist und auch nicht der letzte sein wird, glaubt der Trump-Berater, dass eine harte Haltung Cyberangreifer in Zukunft abschrecken könnte. Er sagt, dass es vielleicht an der Zeit sei, darüber nachzudenken, in die Offensive zu gehen und „mit der Durchsetzung zu beginnen“. Dies könnte zu „höheren Kosten“ und Konsequenzen für Hacker führen, die Daten stehlen, die USA ausspionieren und die Infrastruktur des Landes beeinträchtigen.
Waltz erwähnt nicht konkret, welche Maßnahmen die Regierung gegen diese schlechten Akteure ergreifen wird, aber es ist etwas, das sie prüfen werden. „Nun, ich werde nicht alles, was wir am ersten Tag tun, überholen, sondern eine andere Herangehensweise an Cyber verfolgen, unsere Doktrin überdenken und anfangen, auf der anderen Seite Kosten aufzuerlegen, um sie dazu zu bringen, damit Schluss zu machen , ist etwas, das wir uns ansehen werden, denke ich.“
Zunahme von Cyberangriffen
Cyberangriffe sind eine neue Form der Kriegsführung. Anstatt physisch auf dem Schlachtfeld zu kämpfen, können Cyberangriffe genauso effektiv, wenn nicht sogar noch effektiver und ebenso verheerend sein. Ein Großteil der Infrastruktur eines Landes ist in der Regel online vernetzt. Dazu gehören Dinge wie Versorgungsunternehmen, Bankgeschäfte und mehr.
Die Störung dieser Infrastrukturen kann weitreichende Auswirkungen haben und sich beispielsweise auf die Wirtschaft eines Landes auswirken. Beispielsweise können Ransomware-Angriffe äußerst lähmende Folgen haben. Nehmen wir zum Beispiel Krankenhäuser, wo Ransomware-Angriffe medizinisches Personal daran hindern können, auf wichtige Patienteninformationen zuzugreifen. Dies kann zum Verlust von Menschenleben führen und die Wirksamkeit der Behandlung beeinträchtigen.
Je fortschrittlicher die Technologie wird, desto fortschrittlicher werden auch die von diesen Hackern eingesetzten Methoden. Tatsächlich soll die Zahl der Cybervorfälle in den USA von 2022 bis 2023 um mehr als 15 % gestiegen sein. Dazu gehören Angriffe wie Phishing, Ransomware und mehr.