Trumps Executive Order ist bereit, KI-Gesetze auf Landesebene zu blockieren

Oscar

Wir haben gesehen, wie KI sowohl im Guten als auch im Schlechten eingesetzt wird. Da die Technologie noch relativ neu ist, hat die Gesetzgebung noch nicht aufgeholt. Aber in den USA wird die KI-Regulierung schwierig sein. Dies liegt daran, dass US-Präsident Donald Trump über die Unterzeichnung einer Durchführungsverordnung nachdenkt, die es den Staaten im Wesentlichen verbietet, ihre eigenen KI-Gesetze umzusetzen.

Trump will eine Durchführungsverordnung unterzeichnen, die KI-Gesetze auf Landesebene verbietet

Als Teil dieser möglichen Executive Order plant Trump die Bildung einer „AI Litigation Task Force“, die vom Generalstaatsanwalt beaufsichtigt wird. Dabei geht es jedoch nicht so sehr darum, dass die Trump-Administration versucht, den Einsatz von KI zu regeln, sondern vielmehr darum, gegen Staaten vorzugehen, die versuchen, ihre eigenen KI-Gesetze umzusetzen.

Was passiert also, wenn Staaten versuchen, ihre eigenen Vorschriften in Bezug auf KI umzusetzen? Nun, die Task Force wird sie verklagen können, weil sie das Wachstum der KI-Industrie behindert. Während seines Auftritts beim US-Saudi Investment Forum wurde Trump mit den Worten zitiert: „Man kann nicht durch 50 Bundesstaaten gehen. Man muss eine Genehmigung einholen. Fünfzig ist eine Katastrophe. Denn dann hat man einen Wachzustand und muss alle Wachzustände erledigen. Dann ist man wieder im Wachzustand. Wir haben in diesem Land keinen Wachzustand mehr. Das ist praktisch illegal. Es wird ein paar Wokester geben.“

Abgesehen davon, dass die Anordnung möglicherweise verklagt wird, droht den Staaten offenbar auch eine Kürzung der Finanzierung, wenn sie sich nicht daran halten. Dies bedeutet, dass Staaten, die gegen die Executive Order verstoßen, möglicherweise keinen Anspruch auf Programme wie Broadband Equity Access and Deployment haben.

Nicht Trumps erstes Rodeo

Dies ist nicht das erste Mal, dass Trump vorschlägt, Staaten daran zu hindern, KI selbst zu regulieren. Dies war Teil seines „großen, schönen Gesetzentwurfs“, der Anfang des Jahres angekündigt wurde. Staaten haben durchaus einen Rechtsbehelf, wenn sie die Durchführungsverordnung gerichtlich anfechten wollen. Sie müssen jedoch zunächst nachweisen, dass diese Anordnung über die verfassungsmäßige oder gesetzliche Autorität des Präsidenten hinausgeht, gegen die US-Verfassung verstößt oder im Widerspruch zu bestehenden Gesetzen steht, die bereits vom Kongress verabschiedet wurden.

Dennoch ist es nicht verwunderlich, dass Trump verhindern möchte, dass Staaten die KI selbst regulieren. Derzeit gibt es einen Wettlauf um die Vorherrschaft im KI-Bereich zwischen den USA und China. Obwohl viele chinesische KI-Modelle außerhalb des Landes nicht verfügbar sind, deuten Berichte darauf hin, dass einige von ihnen genauso gut, wenn nicht sogar besser sind als in den USA ansässige Modelle.

Regulierung kann ein zweischneidiges Schwert sein, da sie das Potenzial hat, Innovation und Fortschritt zu unterdrücken. Angesichts der Gefahren der KI sind einige Checks and Balances jedoch auch keine schlechte Sache.