Es besteht kein Zweifel, dass TSMC einige der besten Halbleiter auf dem Markt herstellt. Aus diesem Grund strömen viele große Technologieunternehmen wie Apple, Qualcomm, AMD, NVIDIA und MediaTek zu ihnen. Es scheint jedoch, dass die Dominanz von TSMC im wahrsten Sinne des Wortes ihren Preis hat. Laut einem Bericht der Commercial Times (via Abhishek Yadav) erhöht TSMC erneut die Preise.
TSMC erhöht erneut die Preise
Dem Bericht zufolge erhöht TSMC erneut die Preise, und es wird erwartet, dass dies jedes Jahr so weitergeht. Dies gilt für die 5-nm-Knoten des Unternehmens und darunter, wobei die jährlichen Erhöhungen zwischen 3 und 5 % liegen. Einige Berichte deuten jedoch darauf hin, dass dieser Wert je nach Knoten sogar auf bis zu 10 % pro Jahr steigen könnte.
Yadav hat einige Berechnungen auf der Grundlage der Zahl von 10 % durchgeführt, was darauf hindeutet, dass die Preise für TSMC-Chips im Jahr 2029 bei rund 146,41 % liegen könnten. Das ist ein ziemlich großer Aufschlag, und den Unternehmen bleibt wahrscheinlich keine andere Wahl, als zu zahlen. Allerdings bedeutet dies auch, dass die Gewinnmargen schrumpfen, wenn diese Kosten nicht an die Kunden weitergegeben werden.
Samsung muss eingreifen
Allerdings könnte der Preisanstieg kurzfristig TSMC zugute kommen. Wenn es jedoch so weitergeht, könnten andere Unternehmen wie Samsung nach Alternativen suchen. Derzeit ist Samsung wahrscheinlich der größte Konkurrent von TSMC. Das Unternehmen verfügt über eigene Fertigungsdienstleistungen.
Berichten zufolge sind die Renditen von Samsung jedoch nicht so gut wie die von TSMC. Aus diesem Grund greifen Unternehmen wie Qualcomm immer wieder auf TSMC zurück. Berichten zufolge hat Samsung jedoch die Investition in High-End-Lithografiemaschinen um fast eine Milliarde US-Dollar gekürzt. Dies soll Samsung dabei helfen, näher an die Fertigungskapazitäten von TSMC heranzukommen.
Es kann eine Weile dauern, bis sich etwas ändert. 2026 wird die Ära der 2-nm-Chips einläuten, und die meisten Unternehmen sind bereits an TSMC gebunden. Es wird erwartet, dass Samsung mit dem Exynos 2600 seine eigenen 2-nm-Chips auf den Markt bringt. Wenn es gut läuft, könnten vielleicht andere Unternehmen damit beginnen, ihre Lieferkette zu diversifizieren und einen Teil ihres Halbleiterbedarfs an Samsung auszulagern. Dadurch könnten möglicherweise die Gesamtkosten gesenkt werden, was auch dazu beitragen würde, die Preise für Telefone und Computer stabiler zu halten.
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