Android erhält einen Trade-In-Modus für schnellere Telefoninspektionen

Oscar

Google arbeitet an einem neuen „Trade-In“-Modus für Android-Geräte, um deren Inspektionen zu vereinfachen und gleichzeitig die Sicherheit des Geräts zu gewährleisten. Es basiert auf ADB oder Android Debug Bridge, der Modus ermöglicht jedoch keinen unbegrenzten und uneingeschränkten Zugriff.

Warum dauert der Trade-In-Prozess oft mehrere Tage?

Google könnte bald einen neuen Modus bereitstellen, der Technikern einen schnelleren und einfacheren Zugriff auf die Software des Geräts ermöglichen würde. Techniker könnten mit wenigen Tastendrucken auf das Gerät zugreifen und Diagnosetests durchführen.

Der Inzahlungnahmeprozess ist für den Endbenutzer recht einfach. Verbraucher müssen ihr Android-Smartphone vor der Übergabe lediglich auf die Werkseinstellungen zurücksetzen.

Verbraucher müssen jedoch einige Tage warten, um herauszufinden, ob ihr Android-Smartphone den vollen Eintauschwert erhält. Dies liegt daran, dass der Backend-Prozess zum Abschluss einer Inzahlungnahme komplex ist.

Die Inzahlungnahme nimmt Zeit in Anspruch, da die Techniker mehrere Tests am Gerät durchführen müssen. Äußere Schäden sind leichter zu erkennen. Es gibt jedoch auch andere Inspektionen, bei denen in der Regel das Gerät gestartet und eine Reihe von Diagnosetests durchgeführt werden. Diese Tests ermitteln, ob die interne Hardware, einschließlich Bildschirm, Kameras und andere Sensoren, ordnungsgemäß funktioniert.

Google testet den ADB-basierten „Trade-In-Modus“ für Android-Smartphones

Um Tests an Software und interner Hardware durchzuführen, müssen Techniker den Einrichtungsassistenten durchlaufen, als wäre es ein brandneues Telefon. Experten können die meisten Bildschirme schnell überspringen. Allerdings könnten sich Hunderte von Geräten in der Warteschlange befinden, und die Wiederholung dieses Vorgangs ist nicht nur umständlich, sondern auch zeitaufwändig.

Berichten zufolge testet Google einen neuen Modus, der es Technikern ermöglichen würde, schnell den gewünschten Bildschirm auf dem Gerät zu erreichen. Der „Trade-In-Modus“ würde den Zugriff auf ADB auf dem ersten Bildschirm des Setup-Assistenten gewähren. Anschließend konnten die Techniker ihre automatisierte Diagnose durchführen.

ADB ist ziemlich leistungsstark und ermöglicht umfassenden Zugriff auf System-Apps und -Dienste. Daher beschränkt Google den Trade-In-Modus auf einen einzigen ADB-Befehl, bevor das Gerät zum Abschluss des Einrichtungsvorgangs auffordert.

Techniker können „adb shell tradeinmode enter“ ausführen. Dies würde es ihnen ermöglichen, den Einrichtungsprozess zu umgehen und Android in einen „Evaluierungsmodus“ zu versetzen. Wenn aktiviert, plant das Android-Betriebssystem beim nächsten Start einen Werksreset.

Alternativ können Techniker „adb shell tradeinmode getstatus (-challenge CHALLENGE)“ ausführen, um Diagnoseinformationen über das Gerät abzurufen und zu sehen, ob es eine Attestierungsherausforderung besteht. Es versteht sich von selbst, dass der Trade-In-Modus bei ordnungsgemäßer Bereitstellung und Nutzung die Wartezeit für den Genehmigungsprozess eines alten Smartphones verkürzen kann.