OpenAI bringt möglicherweise sein eigenes generatives KI-Musiktool auf den Markt

Oscar

Wir haben gesehen, wie KI Text generieren kann. Später haben wir auch gesehen, wie KI Bilder und Videos erzeugen kann. Also, KI, die Musik erzeugt? Warum nicht? Und das ist etwas, woran OpenAI Berichten zufolge arbeitet, nämlich generative KI-Musik.

OpenAI arbeitet an generativer KI-Musik

Laut einem Bericht von The Information hat man erfahren, dass OpenAI ein neues KI-Tool entwickelt, das es Benutzern ermöglichen würde, generative Musik zu erstellen. Das bedeutet, dass Benutzer, ähnlich wie bei generativem Text, Bildern und Videos, einfach eine Eingabeaufforderung in natürlicher Sprache eingeben können und die KI im Handumdrehen einen Song für sie erstellt.

In dem Bericht heißt es weiter, dass OpenAI offenbar mit Schülern der renommierten Juilliard School zusammenarbeitet, um Partituren zu kommentieren. Dies wird dem KI-Modell helfen, sich selbst mit Musik zu trainieren. Wenn dieser Bericht jedoch korrekt ist, wird OpenAI nicht der erste sein, der ein solches Tool auf den Markt bringt. Plattformen wie Sumo und SOUNDRAW bieten bereits ähnliche Funktionen.

Wir gehen jedoch davon aus, dass der potenzielle Vorteil darin besteht, dass OpenAI diese Funktion in ChatGPT integrieren könnte. Dadurch erhält ChatGPT noch mehr Tools und ist damit im Vergleich zu Modellen, die für Nischenzwecke entwickelt wurden, ein umfassenderes KI-Modell.

Ist die Welt bereit für mehr KI-Einbrüche?

Davon abgesehen müssen wir uns fragen, was die Welt und die Branche darüber denken. Derzeit scheinen die meisten Menschen gegen KI-generierte Inhalte zu sein. Dies gilt insbesondere für Texte, Bilder und Videos, die als „KI-Schwachsinn“ abgestempelt werden. Allerdings könnte hier ein gewisser Nutzenpotenzial bestehen.

Inhaltsersteller haben derzeit einige Möglichkeiten, Musik in ihren Videos zu verwenden. Sie können entweder aus einer Bibliothek mit urheberrechtlich geschützten Songs auswählen, ihre eigene lizenzfreie Musik finden oder eine Plattform eines Drittanbieters für die Lizenzierung von Musik bezahlen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass ihre Videos entfernt, stummgeschaltet und ihre Konten gesperrt werden. Diesen Entwicklern die Möglichkeit zu geben, spontan etwas zu generieren, könnte eine Möglichkeit sein, dieses Problem zu umgehen.

Darüber hinaus sind wir sicher, dass es viele Musiker, Plattenfirmen und Musikverleger gibt, die befürchten, dass ihre Inhalte ohne ihre Zustimmung oder Vergütung zum Trainieren dieser KI-Modelle verwendet werden. Wir haben bereits gesehen, wie Künstler, Schriftsteller und Verleger KI-Unternehmen verklagt haben, daher ist dies nicht völlig ausgeschlossen.